eiko_icon MEO: Waldbrand Straelen


MEO-Einsatz
Zugriffe 58
Einsatzort Details

Straelen
Datum 04.08.2018
Alarmierungszeit 13:24 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Mannschaftsstärke 11
eingesetzte Kräfte

Löschzug Broich
  • TLF 3000
Löschzug Heißen
    Berufsfeuerwehr
      MEO-Einsatz

      Einsatzbericht

      Am frühen Morgen des 04.08.2018 war in einem Waldstück bei Straelen direkt an der niederländischen Grenze ein Feuer ausgebrochen. Der Löscheinsatz gestaltete sich schwierig, da in unmittelbarer Nähe zum Brandherd eine Teilstück der Öl-Pipeline zwischen Rotterdam und Köln verlief. Außerdem befand sich in dem Waldstück ein altes Munitionslager. es wurde vermutet, das hier noch alte Phosphorgranaten liegen. Bis zur Entwarnung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte das Feuer über einen längeren Zeitraum nur aus der Luft bekämpft werden. Ein niederländischer Hubschrauber kam hier zum Einsatz. Er konnte bis zu 8.000 l Wasser über der Brandstelle abwerfen. Insgesamt absolvierte er an diesem Tag ca. 50 Flüge.

      Um die im Einsatz befindlichen 120 Feuerwehrkräfte aus den umliegenden Ortschaften abzulösen, wurde von der Einsatzleitung eine Bereitschaft angefordert. Die Bezirksregierung alarmierte daher um 13:24 Uhr die Bereitschaft 2, die sich aus Kräften der Städte Mülheim, Essen und Oberhausen (MEO-Bereitschaft) zusammensetzt. Da in Oberhausen parallel eine Großveranstaltung stattfand, konnten von dort keine Kräfte geschickt werden. Dieser Ausfall konnte aber von Freiwilligen Feuerwehren aus Essen kompensiert werden. Abweichend vom normalen Standard waren bei diesem Einsatz in erster Linie Tanklöschfahrzeuge gefordert. So stellte jeder der vier Züge ein LF20 KatS und zwei TLF, Von Mülheimer Seite wurde das LF20KatS und das MTF vom Löschzug Heißen besetzt. Der Löschzug Broich besetzte den Dekon-P, das TLF und zusätzlich das Reserve-TLF der Berufsfeuerwehr.

      Vor Ort in Straelen löste man gegen 18:00 Uhr die im Einsatz befindlichen Kräfte ab. Es waren zwei Schneisen durch das Waldstück gelegt worden. Entlang dieser Schneisen wurden Schlauchleitungen in den Wald gelegt, so dass ein gezieltes Löschen der verbliebenen Brandstellen möglich war. Nach ca. 3 Stunden war das Feuer gelöscht und der Einsatz der Bereitschaft war nicht mehr erforderlich. Die Einsatzstelle wurde wieder an örtliche Kräfte übergeben. Diese stellten für die Nacht ein Brandwache, um bei einem Wiederaufflammen sofort Maßnahmen einleiten zu können.

       

      sonstige Informationen

      Einsatzbilder