Wiederaufnahme Übungsdienst

Das Tragen von Mund-Nase-Schutz ist Pflicht.Nach rund zweieinhalb Monaten Zwangspause wegen Corona beginnt der Löschzug Broich seit Anfang Juni wieder mit der praktischen Ausbildung. Zwischen März und Mai waren ausschließlich theoretische Dienste über Videokonferenzen möglich. 

Die Führungskräfte des Löschzuges haben dazu ein Konzept zur Wiederaufnahme des Übungsdienstes unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln erarbeitet und der Branddirektion vorgelegt. Dieses beinhaltet die Beschränkung der Dienste auf Gruppenstärke. Das heißt, die Gruppen üben nun freitags im wöchentlichen Wechsel am Gerätehaus. Löschzugdienste finden bis auf weiteres nicht statt. Um die Teilnehmerzahl zusätzlich zu verringern nehmen Kameradinnen und Kameraden, die noch keinen abgeschlossenen Grundlehrgang haben, ausschließlich an den ab sofort ebenfalls im 14-tägigen Rhythmus stattfindenen Diensten der Sondergruppe Grundlagen teil. Es wird darauf geachtet, dass während des gesamten Dienstes die Mindestabstände eingehalten werden. Ist dies nicht möglich, z.B. bei einer Einsatzübung so ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes Pflicht für alle Beteiligten.

Darüber hinaus beschränkt sich der der Dienstbetrieb bei allen Gruppen auf den reinen Ausbildungsdienst. Das bei einer Freiwilligen Feuerwehr mindestens ebenso wichtige kameradschaftliche Leben ruht leider weiterhin auf unbestimmte Zeit. Ein gemütliches Zusammensitzen nach Dienstschluss oder ein gemeinsamer Grillabend findet also nicht statt. Auch sämtliche Termine für Öffentlichkeitsarbeit sind ausgesetzt.

Dennoch ist die Wiederaufnahme ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität und auch von entscheidender Bedeutung zur Aufrechterhaltung unserer Einsatzfähigkeit.